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Isola (Isabel Abedi)

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Gleich nach „Lucian“ hatte ich Lust, noch einen Isabel Abedi Roman zu lesen. Ich habe mir zuerst eine Leseprobe von „Isola“ auf mein Kindle schicken lassen. Ich war mir nicht sicher, ob ich das Buch wirklich lesen möchte:

Wir alle kennen „Big Brother“ und vergleichbare Sendungen im Fernsehen. Gab es nicht auch mal eine Art von Big Brother auf einer Insel? Bei Isola ist es ähnlich: 12 Jugendliche kommen auf eine Insel bei Rio de Janeiro. Kameras, die überall installiert sind, filmen sie Tag und Nacht (nur nicht in den Umkleideräumen, Duschen und Toiletten. Ein bisschen Privatsphäre muss wohl sein :-)). Die Jugendlichen bestimmen die Handlung, ein Film soll gedreht werden.

Meine Vermutung war, dass die Story alle Klischees bedient: Liebesgeschichte, Streit der Teilnehmer, usw.

Aber nein, ich wurde überrascht. Was das Buch meines Erachtens spannend macht, sind die „Off-Texte“ einer Person, die namentlich nicht genannt wird. Man vermutet, es ist der Regisseur und Produzent, der auf der Nebeninsel sitzt und die Filmaufnahmen auf Monitoren ansieht.

Auch das „Spiel“, das die Jugendlichen „spielen“ sollen (Mörder und Opfer), macht die Geschichte abwechslungsreich. Es kommt natürlich anders als gedacht… und ich hatte das dringende Bedürfnis am Ende des Buches noch mal zu den ersten Textstellen vorzublättern, um nachzuvollziehen, wie sehr der Leser doch getäuscht wurde von der Autorin. (Ich liebe des Art von Stories, die es auch sehr häufig in Thrillern gibt!)

Zusammenfassend, ein gutes und lesenswertes Buch (auch für Erwachsene) :-)

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