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Eleria Trilogie: Die Verratenen/Die Verschworenen/Die Vernichteten (Ursula Poznanski)

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Wieder einmal hat Ursula Poznanski mit der „Eleria-Trilogie“, zu der die drei Bände „Die Verratenen“, „Die Verschworenen“ und „Die Vernichteten“ gehören, eine Reihe von namhaften Auszeichnungen gewonnen.

„Die Verratenen“ (Teil 1):

Die Verratenen von Ursula Poznanski (Bildrechte: Loewe Verlag)

Die Verratenen von Ursula Poznanski (Bildrechte: Loewe Verlag)

Eleria, kurz Ria, ist eine der Nachfahren, die vor langer Zeit eine große Naturkatastrophe überlebt haben. Sie ist eine Auserwählte, die in den Sphären lebt. In den Sphären ist es warm, es gibt genug zu essen und die Menschen sind dort mit modernster Technologie ausgestattet und einige Auserwählte – die Elite-Studenten – werden sogar in besonderen Fähigkeiten ausgebildet. Ria ist eine der Elite-Studenten mit der Rangfolge Nr. 7 und ihre Stärke liegt in Rhetorik und im Umgang mit Menschen.

Außerhalb der Sphären werden die dort lebenden Menschen als Prims bezeichnet. Prims, weil sie in einer  Umgebung leben, in denen sie mit (primitiven Methoden) um das harte Überleben kämpfen: gegen Kälte und Frost, wilde Tiere und Angriffe von verfeindeten Clans.

Rias Leben scheint perfekt. Bis zu dem Tag, an dem sie ein Gespräch belauscht, in dem sie selbst, ihr Freund Aureljo (die Nr. 1 in der Rangfolge) und ein paar weitere Elite-Studenten als „Verräter“ bezeichnet werden. Warum?

Die Studenten können fliehen, müssen nun aber in der harten Außenwelt überleben, für die sie nicht ausgestattet und ausgebildet sind. Wilde Tiere und die Soldaten der Sphären sind hinter ihnen her. Und dann werden sie von einem Clan der Prims gefangen genommen.

„Die Verschworenen“ (Teil 2) und „Die Vernichteten“ (Teil 3)

Ich möchte nicht zu viel von Teil 2 und 3 verraten, da ansonsten zu viel Spannung vorweggenommen wird.

Die Verschworenen von Ursula Poznanski (Bildrechte: Loewe Verlag)

Die Verschworenen von Ursula Poznanski (Bildrechte: Loewe Verlag)

Kurz: In Teil 2 „Die Verschworenen“ wird beschrieben, wie Ria,

Aureljo und ihre Freunde versuchen herauszufinden, warum sie als „Verräter“ bezeichnet wurden. Die ehemaligen Sphären-Bewohner arrangieren sich mehr oder weniger mit dem Leben bei den Prims in der Stadt unter der Stadt. Doch Aureljo verfolgt seinen eigenen Plan: in die Sphären zurückzukehren.

 

 

 

Die Vernichteten von Ursula Poznanski (Bildrechte: Loewe Verlag)

Die Vernichteten von Ursula Poznanski (Bildrechte: Loewe Verlag)

Gut, dass ich schon Teil 3 „Die Vernichteten“ heruntergeladen hatte, denn am Ende von Teil 2 gibt es natürlich wieder einen Cliffhanger: Ria findet das Geheimnis heraus und weiß nun, warum sie getötet werden sollen!

Eine entsetzliche Wahrheit kommt ans Licht, die schon lange zurück liegt, aber die die heutige Welt maßgeblich beeinflusst bzw. beeinflussen wird. Ria und ihre Freunde haben nun nur noch ihre Mission im Auge. Koste es, was es wolle.

 

Fazit:

Ich habe ein paar Seiten am Anfang gebraucht, um in die Geschichte hineinzufinden. Vielleicht weil ich schon lange keinen Science-Fiction Roman gelesen habe … oder weil die Autorin vielleicht zu schnell in ihre (selbst geschaffene) Welt eingetaucht ist?

Wieso nur trägt man einen Salvator am Armgelenk? Zu welchem Zweck werden die Elite-Studenten eigentlich ausgebildet?

Es hat nicht lange gedauert, da war ich mitten in Ria’s Welt und ich konnte – wie bei allen Ursula Poznanski Romanen – nicht mehr aufhören zu lesen. Die drei Teile sind gut strukturiert aufeinander aufgebaut (und der mittlere Teil dient nicht als Lückenbüßer wie bei so vielen Trilogien) und eine nette Liebesgeschichte umrahmt die drei Bände (nett deshalb, da sie der Zielgruppe entsprechend angepasst ist :-)). Die Autorin versteht es, dem Leser eine unerwartete Pointe nach der anderen zu präsentieren und spätestens zu Beginn von Teil 3, als klar war, warum Ria und ihre Freunde getötet werden sollen, habe ich mir die Frage gestellt: Wie kommt die Autorin nur aus dieser Nummer wieder raus? Was für eine Lösung wird sie uns am Ende der Trilogie aufzeigen?

Ich wurde nicht enttäuscht: ein klares, spannendes Ende mit einem gut nachvollziehbaren Ausgang (man merkt, dass ich in diesem Satz um den heißen Brei rede. Aber ich möchte einfach nicht zu viel vom Ende verratenen :-))

Ich bin froh, dass ich alle drei Bände sofort nacheinander lesen konnte und nicht wie so viele andere, monatelang warten musste, bis der jeweils nächste Band erschienen ist. Ich will sagen: Ich kann diese Trilogie nur 100%ig weiter empfehlen als lesenswert! (Auch für Leser wie mich, die sonst wenig keine Science Fiction lesen, ist dieser Roman einfach nur KLASSE!)

 

 

 

 

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