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Die letzten ihrer Art (Douglas Adams)

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Eine Reise zu den aussterbenden Tieren unserer Erde

Ja, es ist DER Douglas Adams. Der „Per Anhalter durch die Galaxis“ Science-Fiction Autor hat tatsächlich eine Dokumentation über Tiere geschrieben, die vor dem Aussterben bedroht sind. Ich habe das Buch seit vielen Jahren in meinem Bücherregal stehen (gleich neben „Per Anhalter durch die Galaxis“), habe es aber nie gelesen.

Wieso habe ich dieses Buch gerade jetzt in die Hand genommen?

Bei meiner Recherche über Jasper Fforde, bin ich auf Douglas Adams gestoßen. Auf Wikipedia stand folgendes: “ Ein nicht-fiktives Werk mit geringerem finanziellen Erfolg, für Adams jedoch aufgrund seiner Thematik die befriedigendste seiner Arbeiten.“ Damit war meine Neugier geweckt.

Worum geht es in dem Buch?

Douglas Adams macht mit dem Zoologen und Fotografen Mark Carwardine eine Reise zu abgelegenen Orten, um Tiere zu suchen, die am stärksten vom Aussterben bedroht sind. Das Buch ist quasi eine Natur-Dokumentation. Wie langweilig…? Nein!

Warum empfehle ich das Buch?

Im Douglas Adams Stil ist dieses Buch nicht trocken geschrieben, sondern gefüllt mit Pointen und Witz. Es liest sich locker und leicht durch die vielen Nebenschauorte und -Geschichten, die Douglas Adams mit seinem trockenen Humor beschreibt.

Als Beispiel: In China auf der Suche nach hörgeschädigten Delphinen im Yangtse beschreibt Douglas Adams, wie sie von Geschäft zu Geschäft pilgern, um Kondome zu kaufen. Die brauchen sie, um das (Wasser-)empfindliche Mikrofon in den Yangtse tauchen zu können, um Aufnahmen von den Delphinen machen zu können. Aber wie macht man das einer chinesischen Verkäuferinnen verständlich, wenn man nicht chinesisch spricht? Sie werden zu einem Bordell geschickt, bekommen „die Pille“ empfohlen (die wäre sicherer), bis sie sich schließlich als „Irre“ ausgeben wollen…

Das Buch war kurzweilig, der Schreibstil hat mich gefesselt und so nebenbei lernt der Leser noch jede Menge von den unterschiedlichsten Ländern, den dortigen Gepflogenheiten und Sitten und am wichtigsten: von Tieren, die vom Aussterben bedroht sind.

Zu guter Letzt: Die beschriebenen Reisen wurden in den Jahren 1985 bis 1989 unternommen. Ich hoffe von ganzem Herzen, dass die beschriebenen Tiere sich in den darauffolgenden Jahren vermehrt haben und in Ruhe immer noch dort leben, wo sie damals von Douglas Adams und Mark Carwadine besucht wurden!

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